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Standing Ovations für zwei Macher
Kulturpreis 2006

Verleihung des Kulturpreises der Stadt Uster an Ehepaar Dux

Die Acoustic-Veranstalter wurden am Donnerstagabend im Qbus mit dem Ustermer Kulturpreis ausgezeichnet. Der Preis bildet den Lohn für jahrelanges Engagement bei der Förderung von Musiktalenten.

«Standing Ovations für uns, das haben wir wirklich noch nie erlebt ...» Ja, da konnten Marisa und Walti Dux nur noch staunen und strahlen, als sie am Donnerstagabend im Ustermer Qbus mit dem Kulturpreis der Stadt Uster ausgezeichnet wurden. Sie sind es, die sonst immer Preise an andere vergeben und so schon unzählige junge Musikerinnen und Musiker gefördert haben. Mit Erfolg, wie sich über die Jahre immer wieder zeigte.


Stimmungsvolle Preisübergabe

Verdient haben sie die Auszeichnung ja schon längst - haben Sie doch Uster mit ihrer Acoustic-Reihe als Veranstaltungsort unter jungen Musiktalenten aus der ganzen Deutschschweiz bekannt gemacht und massgeblich zur kulturellen Belebung der Stadt Uster beigetragen. Nun war es endlich so weit - und wie man es von Walti und Marisa gewohnt ist, feierten sie die von der Stadt organisierte Preisübergabe im Qbus mit viel Musik und Spass! Die Stimmung im aus allen Nähten platzenden Saal war ausgesprochen aufgeräumt und herzlich; der Saal war mit wunderschönen Blumenbouquets geschmückt worden.

Echtes Gold als Geschenk

Die Stadt Uster wurde dabei von allerhöchster Seite vertreten: von Stadtpräsident Martin Bornhauser und dem Kulturbeauftragten Roland Boss. In humorvollen Reden fanden die beiden, ebenso wie der mit der Familie Dux befreundete PR-Berater Oliver Suter, sehr herzliche Worte voller Lob und Anerkennung. Die eigentliche Urkunde des mit 5000 Franken dotierten Preises zu übergeben, war dabei natürlich Bornhausers Aufgabe. In Anlehnung an Walti Dux' Waltigramme erhielten die Preisträger im Übrigen noch ein echtes Gramm Gold! Selbstlos, wie sie sind, überliessen Marisa und Walti die Bühne freilich - mindestens zum Teil - der Jugend. So trat nicht nur die «Kids On Stage»-Teilnehmerin Luana Bonolo mit einer innigen Version von Whitney Houstons Hit «I Will Always Love You» auf, sondern mit Prakesh eine der erfolgreichsten Formationen, welche das Acoustic je hervorgebracht hat - als Gewinner des Freddie-Mercury-Awards 2006.

Prakesh als Vorzeigegewinner

Schon beim Eintreffen der Gäste spielte die Band völlig unplugged im Foyer auf, und auf der Bühne inszenierten Marisa und Walti zusammen mit der Band einen Acoustic-Block auf der Bühne, um denjenigen Gästen, die noch nie dabei waren, das Konzept dieser Reihe zu zeigen.
Dank ihren mitreissenden Rocksongs und herzerwärmenden Balladen sorgte Prakesh dabei vom ersten Augenblick an für Topstimmung. Und als bei den Balladen gar die zuvor verteilten Mini-taschenlampen im Publikum geschwenkt wurden, kam echte Lichtermeer-Stimmung wie im Hallenstadion auf.


Waltigramm-Fans begeistert

Aber auch alle Fans von Waltis witzigen musikalischen Waltigrammen kamen an diesem Abend voll auf ihre Kosten. Mit seiner Spezialität - die in der Form lyrischer Gesänge mit Gitarrenbegleitung vorgetragen wird - verdankte Walti Dux dieses Mal all jene, die das Acoustic mit ermöglichten. Das klang dann zum Beispiel so: «Huufe Lüüt händ öis understützt i dene 7 Jaar, händ a öis glaubt, öis gholfe ohni Honorar. Klar chönnti d Marisa zum Dank mit alne e chli umeschwoofe, aber ich han gfunde, sisch besser, ich mach für jede e churzi Strophe.» (JCG)

Erschienen am Mittwoch, 16. September 2006
© «Der Zürcher Oberländer» / «Anzeiger von Uster»
 
Kulturpreis Uster 2006 geht an Marisa und Walti Dux
 

Acoustic-Eltern werden geehrt

Der diesjährige Kulturpreis der Stadt Uster geht an Marisa und Walti Dux für ihre Veranstaltungsreihe Acoustic. Seit sieben Jahren ist Acoustic farbiger und lebendiger Teil der Ustermer Kulturszene. Die Idee zu Acoustic sei in London entstanden, erinnern sich die beiden. Unter dem Eindruck ähnlicher Veranstaltungen, die sie dort besuchten, und ein bisschen auch als Reaktion auf Erfahrungen, die Walti Dux bei eigenen Auftritten mit Veranstaltern machte. Kurz entschlossen starteten sie 1999 ihr Abenteuer Acoustic, dessen Konzept sie seither ständig weiterentwickelt haben.
Der entscheidende Durchbruch gelang mit dem so genannten Züri Oberländer Acoustic Song Contest vor drei Jahren. Seit die gesamte Acoustic-Reihe eines Jahres auf diesen Höhepunkt hinzielt, kommen die Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Schweiz. (avu)
 

Erschienen am Mittwoch, 06. September 2006
© «Der Zürcher Oberländer» / «Anzeiger von Uster»
 
Marisa und Walti dux erhalten den Kulturpreis Uster 2006  

«Grosse Ehre für uns»

Der Kulturpreis der Stadt Uster geht dieses Jahr an Marisa und Walti Dux. Als Anerkennung für ihre Veranstaltungsreihe «Acoustic».


Seit 1999 organisieren Marisa und Walti Dux mehrmals im Jahr die Veranstaltungsreihe «Acoustic» im Qbus. Damit ermöglichen sie «jungen und jung gebliebenen Bands aus Uster und der Region Zürcher Oberland», so die entsprechende Medienmitteilung der Stadt, sich unplugged, also rein akustisch, ohne Verstärker, einem Publikum zu präsentieren. Nun wird das Primarlehrerehepaar für diese Bereicherung des Ustermer Kulturlebens mit dem Kulturpreis seines Wohn- und Arbeitsortes ausgezeichnet. Die Preisübergabe findet nach den Sommerferien statt.

«Das ist eine sehr grosse Ehre für uns», sagte Walti Dux auf Anfrage voller Freude. «Wichtiger als das Preisgeld ist uns dabei die Anerkennung durch die Stadt. Das ist wie eine Medaille!»

Erstmals nach neuem Reglement

Der Kulturpreis wird dieses Jahr erstmals nach neuem Reglement vergeben. Der alte Kulturpreis, der alle paar Jahre für sehr langjähriges Schaffen verliehen wurde und mit 10 000 Franken dotiert war, und der Kulturförderpreis über 5000 Franken, der jedes Jahr an Nachwuchskünstler vergeben wurde, sind laut dem städtischen Kulturbeauftragten Roland Boss zusammengelegt worden. Der neue Kulturpreis soll jedes Jahr verliehen werden. Als Anerkennungspreis wie im Fall Dux mit 5000 Franken, als Förderbeitrag mit 5000 oder 10 000 Franken oder aber als Werkauftrag mit 10 000 oder gar 15 000 Franken. (bk)

Erschienen am Dienstag, 30. Mai 2006
© «Der Zürcher Oberländer» / «Anzeiger von Uster»
 

 

Seit 1999 - seit es ACOUSTIC gibt - zeigt das Züri Oberland, dass hier ein Ort ist, wo es von talentierten Musikern und Musikerinnen nur so wimmelt. Mittlerweile ist ACOUSTICs Ruf aber auch übers Schnebelhorn und den Albis hinausgeeilt, und immer mehr Bewerbungen stammen aus angrenzenden Kantonen oder manchmal sogar aus dem Ausland, wobei für die Organisatoren Marisa und Walti Dux aber immer gilt: „Zerscht chunnt oises Züri Oberland!“