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Walti und Marisa Dux präsentierten
im Qbus zum zweiten Mal «Kids On Stage»
Aufregung vor Bühne fast grösser
als darauf
Zum zweiten Mal luden die Acoustic-Veranstalter Walti
und Marisa Dux am Mittwochabend zu «Kids On Stage» in
den Ustermer Qbus.
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Am Mittwochabend ging zum zweiten Mal «Kids On Stage» über
die Bühne; der Qbus war bereits Tage vorher ausverkauft
gewesen. Wie bereits bei der ersten Austragung standen für
einmal nicht Erwachsene, sondern Kinder und Jugendliche auf
der Bühne und zeigten live, ohne doppelten Boden, was
sie musikalisch zu bieten hatten. Die Regeln waren etwas gelockert,
und für einmal waren auch verstärkte Töne oder
Playback-Begleitung ab CD zu hören. Doch eines war wie
sonst: Wer an Acoustic teilnimmt, singt oder spielt selbst.
Geborene Entertainer waren zu entdecken
Es war wieder ein ganz besonderer Abend. Die Freude an der
Musik war dabei das Wichtigste. Erst in zweiter Linie spielte
der Wettbewerbsgedanke eine Rolle, obwohl es um einiges ging.
Den Siegern winkten Bargeldpreise und das spezielle Zückerchen,
am diesjährigen Acoustic Song Contest den Abend, vor
grossem Publikum moderierend, eröffnen zu können.
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Insgesamt sieben Jungbands beziehungsweise Jungmusikerinnen
und Jungmusiker aus der Region kämpften um Ränge
und Ehren. Luana Bonolo aus Ebmatingen überzeugte nicht
nur gesanglich mit «I Will Allways Love You»,
sondern auch mit ihrem sehr lautstarken Fanklub. Alexandra
Senn und Nicolas Huber aus Volketswil setzten auf akustische
Gitarre mit Gesang, unter anderem mit «Killing Me Softly».
Das Volketswiler Heavy-Metal-Duo Irontallica blieb instrumental
und improvisatorisch mit solistischen Gitarre-Schlagzeug-Duellen
auf beachtlichem Niveau.
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Die Ustermerinnen Anja Rauter und Virginia König präsentierten
vierhändige Klavierkünste vom Feinsten, und Kimon Trüb,
ebenfalls aus dem Bezirkshauptort, war überzeugend als Rapper.
Als spezielle Überraschung hatte er einen Freund und Break-Dance-Spezialisten
mitgebracht.
Dalia Schaufelberger und Sandro Stutz aus Bäretswil überzeugten
als Duo mit Gitarrenbegleitung, und der Gibswiler Xändi Rupp
war schlicht der geborene Entertainer - mit seinem Hund als Bühnenmaskottchen,
seinen lockeren Sprüchen und seiner eher gesprochenen als gesungenen
Version von Polo Hofers Hit «Sennehund».

Eltern, Verwandte und Bekannte im Publikum
Die Aufregung im Publikum war fast noch grösser als diejenige
auf der Bühne. Eltern, Verwandte, Kollegen - an diesem Abend
durfte wirklich niemand fehlen. Den Siedepunkt erreichte die Spannung,
als die Sieger verkündet wurden. Und es hätte wirklich
jedem der Auftretenden ein Preis gebührt, zumal die Darbietungen
ja sehr unterschiedlich waren. Das Publikum setzte schliesslich
ganz auf die Karte Humor und honorierte Xändi Rupps überzeugende
Performance mit einem stolzen Sieg.
Einen Ehrenpreis für unermüdliche Verdienste ums Acoustic
hätten längst auch Marisa und Walti Dux verdient. Marisa
überzeugte einmal mehr als einfühlsame und witzige Interviewerin
der Auftretenden und Mitmoderatorin. Walti intonierte dieses Mal
ausschliesslich bluesige Waltigramme sowie gleich mehrere Comedy-Songs.
Diese hatten unter anderem eines seiner Lieblings-sujets, die «etwas
hohe Stirne» - die Glatze -, zum Thema . (jcg)
© «Der Zürcher Oberländer»
/ «Anzeiger von Uster»
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