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Lageplan

Acoustic-Kinderwettbewerb war ausverkauft

Die Siegergruppe Picante Sereja (die ersten drei von links) aus Hinwil erhielt 300 Franken. Publikumsliebling war der zweitplatzierte Xändi Rupp aus Gibswil (ganz rechts). Dritte wurde Sandra Neff aus Greifensee.


Von rund 60 Anmeldungen waren neun Einzelkämpfer und Gruppen am Start im Ustermer Qbus

mo. Acoustic, der erfolgreiche Unplugged-Event, feierte am Dienstag seinen fünften Geburtstag. Zu diesem Anlass ging im Ustermer Qbus das Programm «Kids on Stage» über die Bühne. Den drei Erstplatzierten winkten Geldpreise von 50, 150 und 300 Franken. Die Siegergruppe Picante Sereja aus Hinwil wird zudem die noch diesen Herbst eröffneten Studios von Radio Zürisee besuchen können.

Im Qbus Uster, dort, wo sich schon rund 200 Bands am Acoustic-Wettbewerb beteiligt haben, zeigten am Mittwochabend neun Einzelkämpfer und Gruppen, was sie mit ihren einstudierten Songs drauf hatten. Für die Acoustic-Gründer Marisa und Walti Dux war der halbrunde Geburtstag ein Grund zum Feiern, für den sie sich etwas Besonderes ausdachten. Für einmal sollten Kinder von 8 bis 15 Jahren ihre Lieder vor echtem Publikum vortragen können.

Ein Ansturm von Anmeldungen brach vorerst telefonisch auf die Organisatoren ein. Dann, als eine schriftliche Anmeldung angefordert wurde, wurde das Feld der Interessierten bereits etwas kleiner. Wer live singen kann, ein Instrument spielt oder in einer Band mitmacht, konnte sich einschreiben. Neun Vortragende wurden ins Programm aufgenommen.


Auftritte vor ausverkauftem Haus

Das Interesse für den Anlass war so gross, dass sämtliche Plätze in Kürze ausverkauft waren. Beim Eingang zum Qbus und im Foyer herrschte dichtes Gedränge, bevor es punkt 20 Uhr mit einem auf die beiden ersten Teilnehmerinnen zugeschnittenen Walti-Gramm los ging.

Stefanie Trüb und Arna Villiger aus Uster sangen gemeinsam das «Usterlied» und begleiteten sich selbst auf Querflöte und E-Piano. Für die Erststartenden wie für alle Nachfolgerinnen und Nachfolger gab es für das Dargebotene herzlichen Applaus. Auf Anhieb sang sich Xändi Rupp aus Gibswil in die Herzen des Publikums.

Nach dem gelungenen Lied «Baby» eroberte er Letztere mit dem Polo-Hofer-Lied «De Kiosk». Der barfüssige Teenager bewegte sich dazu wie ein altgedienter Show-Hase über die Bühne. Nicht nur seine Beiträge gefielen. Mit seiner netten, wohlerzogenen Art vereinnahmte er Mütter und Grossmütter im Nu. Xändi erreichte den zweiten Platz und kassierte dafür drei 50er-Noten.


Vom «Kiosk» bis zu Sennenlieder

Kerstin Holenstein aus Neuthal bot ein Lied mit Pfeifeinlagen. Dalia Schaufelberger aus Bäretswil trat zusammen mit Marco Walser, ihrem Gesangslehrer, an der Gitarre an. Sie hat bereits einen eigenen Stil gefunden, der in der Darbietung der beiden Lieder «It's my life» und «In the shadows» zum Ausdruck kam.

Victoria Gehriger aus Uster bot a cappella das Lied vom Regenbogenfisch. Dass sie dessen letzten Teil verpatzte, tat ihrem Mut zum Singen ohne musikalische Begleitung keinen Abbruch. Als Zugabe bot sie einen Jodel, um ihre Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen.

Fussballspielerin Sandra Neff aus Greifensee wagte sich an die englisch gesungenen Lieder «Free like the wind» und «This is my life» und landete mit einer Belohnung von 50 Franken auf dem dritten Platz. Lisa Binkert brillierte mit «Summernacht» und interpretierte den «Kiosk» auf ihre ganz persönliche Weise. Als letzte Gruppe waren die Drittklässler von Lehrerin Vreni Mattrel aus dem Schulhaus Pünt mit erfrischenden Sennenliedern zu hören.

Annina Willi und Mara Bühler vom Trio Picante Sereja, begleitet vom Gitarristen Turi, hatten bereits Auftrittserfahrung. Sie überzeugten das Publikum mit ihren Liedern für den ersten Platz. Unter lang anhaltendem Applaus durften sie den ersten Preis im Betrag von 300 Franken einstecken. Die Siegergruppe erhält zudem Gelegenheit, nebst dem Radiostudio-Besuch am Züri Oberländer Acoustic Song Contest 2004 von Ende Oktober auf der Stadthofsaalbühne das Publikum zu begrüssen und den Abend als Moderatoren zu eröffnen.


© «Der Zürcher Oberländer» / «Anzeiger von Uster»